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Religion, Theater und Musik gehören seit Jahrhunderten eng zusammen.




Dietrich Bonhoeffer – Behütet und getröstet wunderbar


Der 1906 geborene, lutherische Theologe Dietrich Bonhoeffer ist bis heute einer der meist gelesenen und zitierten Widerstandskämpfer aus dem Dritten Reich. Er nahm öffentlich Stellung gegen die Verfolgung der Juden und wehrte sich gegen die Vereinnahmung der evangelischen Kirche durch den nationalsozialistischen Staat. Bonhoeffer engagierte sich in der Bekennenden Kirche, die sich von allen politischen Ideologien und staatlichen Totalitätsansprüchen abgrenzte. Als es dem Staat gelang, die Bekennende Kirche handlungsunfähig zu machen, schloss sich Dietrich Bonhoeffer dem Widerstand an. 1943 wurde er verhaftet und zwei Jahre später im KZ Flossenbürg hingerichtet. 

Der Theatergottesdienst spürt dem Leben Bonhoeffers – insbesondere in Hinblick auf den Widerstandskämpfer – und seinem festen Glauben nach. Zitate aus Bonhoeffers Schriften und Briefen werden zu Szenen verdichtet, in welchen auch drei prägende Frauen seines Lebens zu Wort kommen: die Zwillingsschwester Sabine, die Großmutter Julie Bonhoeffer und seine Verlobte Maria von Wedemeyer. Die Szenen sind eng mit Musik – die für Bonhoeffer zeitlebens unverzichtbar war – verwoben.


In Österreich mit Annegret Bauerle - Flöte und Sybille v. Both - Orgel & Gesang
In Deutschland mit Eva Gerlach-Kling - Orgel & Klavier

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Publikums-stimmen


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